Handball im VfL Oldesloe 

1981/82 Frauen 

 

Dienstag, 25. August 1981

Ein toller Pokalsieg zum Saisonauftakt

VfL-Handballdamen siegten in Altenholz

(mth). Bis zum Beginn der neuen Saison im Hallenhandball ist zwar noch ein wenig Zeit, aber viele Mannschaften nutzen die Zeit, um sich mit Vorbereitungsspielen und Turnieren für die schwere Punktspielsaison zu rüsten. So auch die beiden Mannschaften in der Handballabteilung des VfL Oldesloe, die von Erfolgstrainer Ulli Meyer trainiert werden.

Nachdem die weibliche A-Jugend kürzlich an einem Turnier in Altenholz teilgenommen hatte und dabei mit einem dritten Rang gegen starke Mannschaften schon gute Frühform anklingen ließ, begann nun an gleicher Stelle auch für die Damenmannschaft des VfL, die für die neue Saison erheblich umformiert wurde, die Saison. Das Pokalturnier, ausgeschrieben für Bezirksliga-Mannschaften, nahm für den VfL einen außerordentlich erfolgreichen Verlauf,

Die Vorrunde überstanden die Oldesloerinnen ohne jede Niederlage. TuS Alstertal (7:4), TSV Altenholz (8:5) und TSG Bergedorf (9:6) wurden mehr oder weniger deutlich bezwungen. Im Halbfinale traf der VfL dann auf Pokalverteidiger HT 16 Hamburg. Nach spannender und ausgeglichener erster Halbzeit setzte sich im zweiten Spielabschnitt die bessere Kondition der Oldesloerinnen durch und so gelang mit einem 10:7-Sieg der Einzug ins Finale.

Spannend verlief dann auch das Endspiel gegen den TSV Kronshagen. Auch hier stand das Spiel lange auf des Messers Schneide und auch hier hatte der VfL die größeren Kraftreserven und siegte mit 10:7. Für den Turniersieger waren in den fünf Spielen Andrea Güldenpfennig (21). Andrea Hasenberg (9), Jeanette Müller (5), Petra Kunze (4), Wiebke Rickert. Anja Müller (je 3) und Petra Payka (2) erfolgreich. Im Tor spielte Gudrun Noack. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 25.8.1981

 

Freitag, 28. August 1981

Handballauftakt in der Stormarnhalle

Bundesliga-Absteiger testet die VfL-Damen

(mth). Die neuformierte Damenmannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe bestreitet am Sonntag um 11 Uhr in der Stormarnhalle ein interessantes Freundschaftsspiel gegen Bundesliga-Absteiger VfL Bad Schwartau. Die VfL-Damen am letzten Wochenende ein Turnier in Altenholz gewannen, haben sich unter ihrem neuen Trainer Ulli Meyer für die kommende Bezirksliga-Saison viel vorgenommen, und sehen das Spiel gegen den Bundesliga-Absteiger aus der Marmeladenstadt als einen willkommenen Härtetest an.

Trainer Ulli Meyer kann für dieses Spiel allerdings noch nicht auf seinen gesamten Kader zurückgreifen, denn mit Torhüterin Andrea Wähler und Linkshänderin Doris Kunde befinden sich noch zwei seiner Spielerinnen im Urlaub. Aber auch so rechnet sich die Truppe um die Heimkehrerinnen Andrea Hasenberg und Jeanette Müller und Jugendnationalspielerin Andrea Güldenpfennig eine gute Chance gegen den Regionalligisten aus Bad Schwartau aus. Ihren besonderen Reiz hat diese Partie auch dadurch, daß Jeanette Müller in der letzten Saison noch bei den Schwartauerinnen mitmischte. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 28.8.1981

 

Sonntag, 30. August 1981

VfL Oldesloe – VfL Bad Schwartau 16:22 (7:11)

(mth). … Noch nicht im Punktspieleinsatz war die Damenmannschaft, die in diesem Jahr ja ebenfalls von Ulli Meyer betreut und trainiert wird, sie aber bestritt am Vormittag vor gut 200 Zuschauern ein interessantes Freundschaftsspiel gegen Bundesliga-Absteiger VfL Bad Schwartau. Die Oldesloerinnen verloren gegen diesen doch wohl eine Nummer zu großen Gegner mit 16:22 (7:11), zeigten aber dennoch eine Reihe guter und gelungener Ansätze.

Auf den Trainer aber kommen mit Sicherheit noch viele Abstimmungsarbeiten zu und insbesondere muß auch in der Deckung noch viel verbessert werden, wenn man die großen Ambitionen in der kommenden Bezirksliga-Saison verwirklichen will.

Jugendnationalspielerin Andrea Güldenpfennig war mit sieben Treffern auch in der Damenmannschaft die herausragende Torschützin. Petra Payka, Andrea Hasenberg, Valerie Tonn (je 2), Anja Müller, Jeanette Müller und Wiebke Rickert teilten sich die restliche Trefferausbeute. Außerdem kamen noch Gudrun Noack (im Tor) und Petra Kunze zum Einsatz. Es fehlten noch Doris Kunde und Andrea Wöhler.

STORMARNER TAGEBLATT vom 1.9.1981

 

Freitag, 4. September 1981

Handball-Punktspielstart auf breiter Front

Der VfL geht mit 16 Mannschaften und viel Optimismus ins Rennen

(mth). Nachdem die weibliche A-Jugend (sie gewann bei TS Kaltenkirchen mit 10:9) der Handballabteilung des VfL Oldesloe bereits am vergangenen Wochenende die Punktspielsaison 1981/82 eröffnet hat, wird es an diesem Wochenende nun auch für die anderen Oldesloer Mannschaften ernst. Insgesamt hat der VfL für den Punktspielbetrieb fünf Erwachsenenmannschaften (je zwei Herren- und Damenteams und eine Altherrenmannschaft) und elf Jugendmannschaften gemeldet. …

Anders als die Oldesloer Herren spielen die Oldesloer Damen schon seit geraumer Zeit in der Bezirksliga. Auch bei dieser Mannschaft hat es bekanntlich einen Trainerwechsel gegeben. Ulli Meyer, der mit der weiblichen A-Jugend in den letzten Jahren so tolle Erfolge verzeichnete, hat Holger Winkler, der mit der Mannschaft in der letzten Saison den vierten Platz erreichte, abgelöst.

Die Mannschaft hat gegenüber dem letzten Jahr ihr Gesicht erheblich verändert und sie strebt, auch wenn sie anfänglich sicher noch gewisse Umstellungsschwierigkeiten zu bewältigen haben wird, große Ziele an. Wenn irgend möglich soll der Aufstieg in die schleswig-holsteinische Oberliga angestrebt werden.

Aber man wird mit der Truppe sicher ein wenig Geduld haben müssen, denn auch Rom wurde schließlich nicht an einem Tag erbaut. Auch die VfL-Damen müssen ihr erstes Spiel in fremder Halle bestreiten. Am Sonnabend um 17 Uhr treffen sie in der BGS-Halle in Ratzeburg auf den Ratzeburger SV. Wir sind einmal gespannt, ob den Damen um Jugendnationalspielerin Andrea Güldenpfennig gleich ein Sieg, der gewiß „Rückenwind“ für die kommenden Aufgaben geben würde, gelingt.

STORMARNER TAGEBLATT vom 4.9.1981

 

Sonnabend, 5. September 1981

Ratzeburger SV – VfL Oldesloe 11:21 (6:8)

Die VfL-Damen siegten in Ratzeburg

(mth). … Die neuformierte Damenmannschaft des VfL Oldesloe mußte in der Halle des Bundesgrenzschutzes in Ratzeburg zwar einen schnellen 0:2-Rückstand hinnehmen, hatte aber ansonsten mit dem Gegner nur in der ersten Halbzeit leichte Probleme. Schon beim 3:2 ging der VfL erstmals in Führung und dieser Vorsprung konnte bis zum Seitenwechsel auf 8:6 ausgebaut werden.

Im zweiten Spielabschnitt hatte der Aufsteiger dem VfL dann nichts Entscheidendes mehr entgegenzusetzen und über 13:9 und 19:9 siegten die Oldesloerinnen schließlich mit 21:11. Andrea Güldenpfennig (5), Andrea Hasenberg (4), Jeanette Müller, Doris Kunde, Valerie Tonn (je 3), Anja Müller (2) und Wiebke Rickert erzielten in dieser Begegnung die Tore für die Stormarnerinnen. Außerdem kamen noch Gudrun Noack und Andrea Wöhler, die je eine Halbzeit das Tor hüteten, Petra Payka und Petra Kunze beim VfL zum Einsatz. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 9.9.1981

 

(?) Sonntag, 13. September 1981

VfL Bad Schwartau II – VfL Oldesloe 13:15 (8:6)

VfL-Damen siegten erst im Endspurt

15:13-Erfolg bei VfL Bad Schwartau II

(mth). … Die Damenmannschaft des VfL schaffte bei der zweiten Vertretung des VfL Bad Schwartau nach hartem Kampf einen 15:13-Erfolg. …

Die VfL-Damen gingen in Bad Schwartau zwar zunächst mit 2:0 in Führung, bekamen dann aber reichlich Siebenmeter aufgebrummt und lagen so zur Halbzeit mit 6:8 im Hintertreffen. Nach dem Seitenwechsel schienen dem VfL dann die Felle endgültig davonzuschwimmen. Die Torhüterin der Schwartauerinnen hielt auch die tollsten Würfe und der zwischenzeitliche Rückstand von 7:10 schien kaum noch aufholbar.

Als sich dann aber die beste Schwartauer Feldspielerin ein so schweres Foul gegen Petra Kunze leistete, daß sie dafür endgültig das Feld verlassen mußte, drehte das Spiel dann doch noch um. Der VfL holte durch Tempogegenstöße und verwandelte Siebenmeter Tor um Tor auf und ging beim Stande von 13:12 erstmals wieder in Führung. Dennoch mußten die Oldesloer Damen bis zum Schlußpfiff bangen, ehe der 15:13-Erfolg endgültig unter Dach und Fach war. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.9.1981

 

Freitag, 18. September 1981

Nur die Herren zu Hause

(mth). Außerordentlich rar haben sich bislang die Handballmannschaften des VfL Oldesloe in eigener Halle machen müssen. Die Stormarnhalle war an den beiden letzten Wochenenden anderweitig belegt, so daß sämtliche VfL-Mannschaften auswärts antreten mußten.

Mit Ausnahme der ersten Herrenmannschaft müssen auch an diesem Wochenende sämtliche Oldesloer Mannschaften, die im Pflichtspieleinsatz sind, auf Reisen gehen. …

Weit besser ist der Saisonstart für die Damen des VfL verlaufen, bei denen zwar auch noch lange nicht alles nach Wunsch verläuft, deren Selbstvertrauen nach zwei Siegen zum Saisonauftakt aber gewachsen sein dürfte. Die VfL-Damen bestreiten am Sonnabend ebenfalls die erste Runde des Bezirkspokals und müssen dabei um 16 Uhr beim Berliner SC antreten. Auch bei den Damen genießen die Punktspiele natürlich erste Priorität, dennoch wird man bestrebt sein, auch im Pokal soweit wie irgend möglich zu kommen. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 18.9.1981

 

Sonnabend, 19. September 1981

Berliner SC – VfL Oldesloe 16:24 (5:13)

Damen im Pokal weiter

(mth). … Zu einem überzeugenden Sieg kam die erste Damenvertretung des VfL, die beim amtierenden Bezirksliga-Meister, Berliner SC, in der ersten Bezirkspokalrunde anzutreten hatte. Die Oldesloerinnen ließen die Gastgeberinnen zwar zunächst mit 1:0 und 2:1 führen, nahmen dann aber das Heft fest in die Hand und waren immer wieder mit Sprungwürfen aus der zweiten Reihe gegen die schwache Berliner Torhüterin erfolgreich. Bis zur Pause führte der VfL dann schon sicher mit 13:5.

Im zweiten Spielabschnitt ließ sich die Mannschaft dann nicht mehr beirren, auch wenn der Schiedsrichter, der sich in einen wahren Siebenmeterrausch steigerte, streckenweise für einige Hektik sorgte. Am Ende hatten die Oldesloerinnen sicher mit 24:16 gewonnen.

Alle eingesetzten Feldspielerinnen – im Tor wechselten sich Gudrun Noack und Andrea Wöhler ab – konnten sich beim VfL in die Torschützenliste eintragen und kamen auf jeweils mindestens zwei Tore. Valerie Tonn, Petra Payka, Wiebke Rickert, Andrea Hasenberg, Jeanette Müller und Doris Kunde erreichten exakt diese Marke, Anja Müller und Petra Kunze erzielten je drei Treffer und Andrea Güldenpfennig war mit sechs Toren einmal mehr die erfolgreichste Werferin. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.9.1981

 

Sonnabend, 26. September 1981

Heimpremiere mehrerer VfL-Handballmannschaften

(mth). … Am Sonnabend trifft um 17.30 Uhr die zweite von Ulli Meyer trainierte Truppe, die Damen-Bezirksliga-Mannschaft, auf den TSV Ratekau. Die Ratekauerinnen, bei denen die Anja Bünger vermutlich ihr Debüt geben wird, haben in der letzten Saison in der Bezirksliga eine gute Rolle gespielt, sie werden wegen zahlreicher Abgänge in diesem Jahr aber nicht mehr so stark eingeschätzt. Der VfL, der seine beiden bisherigen Auswärtsspiele erfolgreich überstand und auch im Pokal die erste Runde mit Erfolg abschloß, ist zuversichtlich, auch das erste Punktspiel vor eigenem Publikum erfolgreich gestalten zu können. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 26.9.1981

 

Sonnabend, 26. September 1981

VfL Oldesloe – TSV Ratekau 16:15 (7:7)

Die Damen blieben weiter ungeschlagen

(mth). … Die Oldesloer Damen gerieten gegen den TSV Ratekau nach einem gleich zu Spielbeginn von Andrea Güldenpfennig verworfenen Siebenmeter mit 0:1 in Rückstand. Danach führte der VfL bis zur Halbzeit dann fast immer mit einem Tor Vorsprung, wobei den Ratekauerinnen aber zwischenzeitlich immer wieder der Ausgleich gelang, so daß das Spiel ständig auf des Messers Schneide stand. Mit unentschiedenem Spielstand (7:7) wurden dann auch die Seiten gewechselt.

Nach der Pause vergab der VfL dann serienweise gute Tormöglichkeiten, so daß die Gäste auf 11:9 davonziehen konnten. Der an diesem Tag überragenden Anja Müller war es zu verdanken, daß der VfL bei 11:11 wieder gleichziehen konnte, aber bald danach führte der TSV Ratekau wieder mit 13:11 beziehungsweise mit 14:12. Bis fünf Minuten vor dem Schlußpfiff glich der VfL wieder auf 14:14 aus, aber schon im Gegenzug führten die Gäste wieder mit 15:14.

In den Schlußminuten bäumte sich die Truppe von Trainer Ulli Meyer dann aber noch einmal mächtig auf. Valerie Tonn erzielte per Siebenmeter das 15:15 und Sekunden vor dem Schlußpfiff machte Anja Müller noch den 16:15-Sieg perfekt.

Anja Müller war mit fünf Treffern auch die erfolgreichste Werferin beim VfL. Doris Kunde, Andrea Güldenpfennig (je 3), Valerie Tonn, Wiebke Rickert (je 2) und Andrea Hasenberg steuerten die restlichen Treffer bei. Außerdem kamen noch Gudrun Noack, Andrea Wöhler, Petra Payka und Jeanette Müller zum Einsatz.

Mit 6:0 Punkten führt der VfL nun die Tabelle der Bezirksliga an, da gleichzeitig der MTV Henstedt gegen VfL Bad Schwartau II seine erste Saisonniederlage einstecken mußte. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 30.9.1981

 

Freitag, 2. Oktober 1981

6:0 Punkte, aber bei den VfL-Damen kriselt es

Acht Spielerinnen verließen plötzlich den Verein, aber die Truppe macht weiter

(mth). Mit Ausnahme der weiblichen D-Jugend, die am Sonnabend um 14.50 Uhr beim VfL Geesthacht antreten muß, genießen auch an diesem Wochenende wieder alle Handballmannschaften des VfL Oldesloe, für die Punktspiele auf dem Programm stehen, Heimrecht. Die Stormarnhalle ist am Sonnabendnachmittag und am Sonntag deshalb mit Handballspielen auch wieder ausgebucht. …

Mit 6:0 Punkten, wie die weibliche A-Jugend, ist auch die Damenmannschaft des VfL, ebenfalls von Ulli Meyer trainiert und betreut, hervorragend in die Saison in der Bezirksliga gestartet. Aber hinter dieser scheinbar glänzenden Fassade hat es bei den VfL-Damen in dieser Woche Krach und Ärger gegeben.

Andrea Wöhler, Petra Kunze, Doris Kunde, Valerie Tonn und Anja Müller aus der ersten Mannschaft und dazu Sybille Winkler, Bärbel Kelch und Christiane Buck aus der zweiten Mannschaft haben zum Wochenanfang ohne Begründung ihren Austritt zum Jahresende aus dem VfL erklärt

Bei der Spartenleitung hat man auf diesen Aderlaß, aus welchen Gründen er auch erfolgt sein mag, schnell reagiert. Die zweite Damenmannschaft wurde mit sofortiger Wirkung vom Spielbetrieb zurückgezogen und der verbleibende Rest dieser Mannschaft – Petra Butschkau, Birgit Horn, Susanne Paetz, Andrea Struppek, Margret Richter, Kerstin Hennig und Silke Lauschke – wurden dem Kader der Bezirksliga-Mannschaft zugeschlagen.

Mit Ausnahme der beiden letztgenannten Spielerinnen, die verreist sind, werden diese Spielerinnen morgen (Sonnabend) um 17.30 Uhr im Spiel gegen den SV Ratzeburg schon mit von der Partie sein. Umstellungsschwierigkeiten werden da sicher nicht ausbleiben, aber wie wir Andrea Güldenpfennig, Andrea Hasenberg und Co. kennen, werden sie ganz gewiß nun doppelten Einsatz zeigen, um das Schiff, das ohne ihre Schuld ins Schlingern geraten ist, weiter in flotter Fahrt zu halten.

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.10.1981

 

Sonnabend, 3. Oktober 1981

VfL Oldesloe – Ratzeburger SV 20:13 (8:9)

Einen Sieg gab es nur für die Damen …

20:13 gegen SV Ratzeburg

(mth). Einen Sieg, eine Niederlage und ein Unentschieden gab es am Wochenende für die drei „ranghöchsten“ Mannschaften der Handballabteilung des VfL Oldesloe. Den Sieg errang dabei die neuformierte Damen-Bezirksliga-Mannschaft mit 20:13 über den SV Ratzeburg. Die Herrenmannschaft erkämpfte sich mit dem 17:17 gegen den MTV Henstedt immerhin den ersten Punkt als Aufsteiger in die Bezirksliga und für die Niederlage zeichnete ausgerechnet die weibliche A-Jugend verantwortlich, die gegen den alten Rivalen TSV Nord Harrislee mit 8:12 verlor, und damit ihre erste Heimniederlage seit Bestehen der schleswig-holsteinischen Oberliga bezog. …

Nach den überraschenden Vereinsaustritten aus der ersten und zweiten Damenmannschaft mußte Trainer Ulli Meyer für das Spiel gegen den SV Ratzeburg eine völlig neue Mannschaft aus dem verbleibenden Rest beider Mannschaften aufbieten. Aber die Spielerinnen um Mannschaftsführerin Andrea Hasenberg und Jugend-Nationalspielerin Andrea Güldenpfennig krempelten die Ärmel auf und gingen mit großem Ehrgeiz und viel Spielfreude ans Werk.

In der ersten Halbzeit lief aus verständlichen Gründen – mit völlig neu zusammengestellter Mannschaft braucht man natürlich eine gewisse Einspielzeit – zwar noch nicht alles zusammen, aber man konnte das Spiel doch weitgehend ausgeglichen gestalten und erlaubte dem SV Ratzeburg nur eine 9:8-Führung. Nach dem Seitenwechsel aber drehte der VfL dann gehörig auf, warf sechs Tore in Reihenfolge und damit war beim Spielstand von 14:9 schon eine Vorentscheidung gefallen. Durch erfolgreiche Tempogegenstöße und Würfe aus der zweiten Reihe konnte dieser Vorsprung bis zum Ende auf 20:13 ausgebaut werden.

Mit zehn Treffern war Andrea Güldenpfennig einmal mehr erfolgreichste Werferin ihrer Mannschaft. Andrea Hasenberg, Jeanette Müller, Wiebke Rickert (je 3) und Petra Payka steuerten die restlichen Treffer bei. Außerdem kamen noch Gudrun Noack, Susanne Paetz, Andrea Struppek, Margret Richter, Silke Lauschke und Birgit Horn zum Einsatz. Der VfL behauptete damit mit 8:0 Punkten die Tabellenführung in der Bezirksliga.

Zu den Vorgängen um die Austritte der acht Spielerinnen ist uns eine Erklärung der Abteilungsleitung zugegangen, aus der wir nachstehend einige Passagen zitieren: „Dieser Schritt der acht Spielerinnen, dem VfL Oldesloe entgegen der festen Zusage zu Beginn der Saison, für die ganze Spielzeit 1981/82 voll zur Verfügung zu stehen, den Rücken zu kehren, ist völlig unverständlich. Weder dem Trainer noch der Abteilungsleitung gegenüber ist vor vollbrachter Tat auch nur ein Wort gefallen, das diesen schwerwiegenden Schritt angekündigt hätte.

Mannschaft, Abteilungsleitung und Vereinsführung sehen in dem Verhalten der „Deserteure“ mannschaftsschädliches, unkameradschaftliches und unsportliches Verhalten. Es gibt im Mannschaftssport nun einmal ungeschriebene Gesetze. Eines davon ist, daß man eine Mannschaft nicht mitten im laufenden Punktspielbetrieb verläßt und damit das Bestehen der Mannschaft auf's Spiel setzt.“ …

STORMARNER TAGEBLATT vom 6.10.1981

 

(?) Sonntag, 11. Oktober 1981

MTV Henstedt – VfL Oldesloe 15:17 (9:10)

VfL-Damen erreichten die Pokalrunde auf Landesebene

MTV Henstedt Im Bezirkspokal ausgeschaltet

(mth). Nur ein schmales Programm hatten am letzten Wochenende die Handballmannschaften des VfL Oldesloe. Die Damen und die Herren waren in der zweiten Runde des Bezirkspokals beschäftigt und die weibliche A-Jugend nahm an einem Turnier in Groß Ellershausen (bei Göttingen) teil. In den beiden Pokalspielen konnte die Damenmannschaft beim MTV Henstedt mit 17:15 gewinnen und erreichte damit die erste Runde auf Landesebene. … Die weibliche A-Jugend blieb bei dem Turnierungeschlagen und holte sich in überlegener Manier den Turniersieg. …

Die neuformierte Oldesloer Mannschaft hatte beim MTV Henstedt einen schlechten Start, wachte aber nach zweimaligem Rückstand (0:1 und 1:2) auf und ging dann selbst in Führung und gab diese bis zum Halbzeitstand von 10:9 auch nicht mehr ab. Nach dem Seitenwechsel schien sich eine schnelle Entscheidung anzubahnen, denn der VfL konnte seine Führung schnell auf 12:9 ausbauen, aber die Henstedterinnen gaben sich noch lange nicht geschlagen. Schon beim 12:12 erreichten sie wieder den Ausgleich und bis zum 15:15 wenige Minuten vor Schluß stand das Spiel auf des Messers Schneide. In der Schlußphase aber schlug dann Jugendnationalspielerin Andrea Güldenpfennig, die mit zehn Treffern erneut herausragende Torschützin war, noch zweimal zu und stellte mit ihren beiden letzten Treffern den 17:15-Sieg für ihre Mannschaft sicher. Susanne Paetz (4), Jeanette Müller (2) und Petra Payka erzielten die restlichen Treffer für die Oldesloerinnen, bei denen Trainer Ulli Meyer alle Spielerinnen seines neuformierten Kaders einsetzte. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 13.10.1981

 

Freitag, 16. Oktober 1982

VfL-Handball am Wochenende

(mth). … Behalten die Damen (Sonnabend 17.30 Uhr gegen den SV Boostedt) auch weiter ihre weiße Weste? Trotz der Neuformierung der Mannschaft nach dem unerwarteten Abgang einiger Stammspielerinnen hat die Truppe von Trainer Ulli Meyer ihre Siegesserie bisher fortsetzen können, ja, Beobachter glauben sogar vermehrte Spielfreude bei der Mannschaft um Jugendnationalspielerin Andrea Güldenpfennig entdeckt zu haben. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.10.1981

 

Sonnabend, 17. Oktober 1981

VfL Oldesloe – SV Boostedt 25:12

Die VfL-Damen behaupteten klar die Tabellenspitze

Sicherer 25:12-Sieg über den SV Boostedt

(mth). Die Damenmannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe marschiert in der Bezirksliga weiterhin unangefochten an der Tabellenspitze. Gegen Aufsteiger SV Boostedt hatten die Oldesloerinnen nur wenig Widerstand zu überwinden und kamen zu einem ungefährdeten 25:12-Erfolg. Die Truppe von Trainer Ulli Meyer behielt damit ihre weiße Weste und führt die Tabelle in der Bezirksliga mit 10:0 Punkten an.

Der Aufsteiger aus Boostedt war nur mit sieben Spielerinnen nach Bad Oldesloe gereist und konnte zu keiner Zeit mit dem VfL mithalten. Schon nach nur fünf Minuten führten die Oldesloerinnen mit 4:0. Einen besonders guten Tag hatten die Rückraumspielerinnen erwischt, die fast nach Belieben ins Schwarze trafen. Zwischenzeitlich ließ es der VfL in diesem Spiel dann ein wenig ruhiger angehen, erhöhte den Vorsprung aber dennoch in regelmäßigen Abständen. Hätte der VfL nicht drei Siebenmeter verworfen und Jeannette Müller mit vier „Holztreffern“ nicht besonderes Pech entwickelt, wäre der Sieg mutmaßlich noch deutlicher ausgefallen.

Mit vier Treffern war Jeanette Müller nach Andrea Güldenpfennig, die es auf elf Treffer brachte, dennoch erfolgreichste Schützin ihrer Mannschaft. Andrea Hasenberg (3), Margret Richter, Susanne Paetz (je 2), Wiebke Rickert, Silke Lauschke und Andrea Struppek erzielten die restlichen Treffer. Außerdem kamen noch die beiden Torhüterinnen Gudrun Noack Birgit Horn (je eine Halbzeit), Kerstin Hennig und Petra Butschkau zum Einsatz. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 20.10.1981

 

Freitag, 30. Oktober 1981

… (mth). … Im Anschluß (Anm.: des Spiels der weiblichen A-Jugend am Sonnabend gegen den TSV Munkbrarup) trifft die Damen-Bezirksliga-Mannschaft des VfL auf den alten Rivalen SV Todesfelde, in dessen Reihen mit Antje Schütt und Renate Warncke auch zwei ehemalige VfLerinnen mitwirken. Renate Warncke allerdings wird in dem Spiel gegen ihren alten Verein wegen einer Verletzung nicht mit von der Partie sein. Daß ist allerdings nicht der einzige Grund dafür, daß wir mit einem erneuten Sieg des VfL rechnen. Die Todesfelderinnen, die mit 4:6 Punkten zur Zeit den siebenten Tabellenplatz einnehmen, sollten kaum stark genug sein, um dem noch immer verlustpunktfreien Spitzenreiter ein Bein stellen zu können. Das Spiel beginnt um 17.30 Uhr in der Stormarnhalle. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 30.10.1981

 

Sonnabend, 31. Oktober 1981

VfL Oldesloe – SV Todesfelde 24:23 (14:11)

VfL-Damen bleiben Spitze

(mth). Außerordentlich zufrieden konnte am Wochenende die Handballabteilung des VfL Oldesloe mit dem Abschneiden ihrer „Renommiermannschaften“ sein. … Die Damen-Bezirksliga-Mannschaft hatte gegen den SV Todesfelde nach zwischenzeitlich klarem Vorsprung am Ende zwar reichlich Mühe, gewann aber noch mit 24:23.

Einem leichten Sieg schien zunächst die Damenmannschaft des VfL entgegenzusteuern. Gegen den SV Todesfelde gab es kaum Anlaufschwierigkeiten und sehr schnell führte die Truppe von Trainer Ulli Meyer mit 5:1 und dann mit 9:4. Die Gäste um die frühere VfLerin Antje Schütt kamen zwar dann etwas besser ins Spiel, aber auch beim Halbzeitstand von 14:11 sah eigentlich alles nach einem sicheren Erfolg für die Stormarnerinnen aus.

Aber der Gast aus Todesfelde steckte trotz des dauernden Rückstandes nie auf. Bei 14:15 waren sie erstmals wieder dicht an den VfL herangekommen und auch beim Spielstand von 18:17 für den VfL sah es kritisch aus. Als die Oldesloerinnen dann aber über 20:17 kurz vor Spielschluß wieder auf 24:20 davonzogen, schien alles wieder seinen normalen Gang zu gehen, doch in der Endphase geriet der VfL dann noch einmal arg in Bedrängnis und konnte am Ende froh sein, einen 24:23-Vorsprung über die Ziellinie gerettet zu haben.

Torschützen für den VfL waren Andrea Güldenpfennig (7), Susanne Paetz (5), Andrea Hasenberg (4), Jeanette Müller (3), Silke Lauschke, Petra Payka (je 2) und Andrea Struppek. Außerdem kamen noch Gudrun Noack, Birgit Horn, Kerstin Hennig, Petra Butschkau und Margret Richter zum Einsatz.

Mit 12:0-Punkten führen die VfL-Damen weiterhin die Tabelle in der Bezirksliga an. Zweiter ist der FSV Lübeck mit 12:2-Punkten, gefolgt vom Möllner SV und der zweiten Mannschaft des VfL Bad Schwartau, die je 8:2-Punkte aufweisen. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 3.11.1981

 

Freitag, 6. November 1981

Pokal-Schlagerspiel der Damen in der Stormarnhalle

Regionalliga-Absteiger Ellerau Gast des VfL

(mth). Eine äußerst interessante und schwere Aufgabe wartet am Sonnabend auf die Damen-Bezirksliga-Mannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe. In der ersten Runde des Handball-Pokalwettbewerbs auf Landesebene trifft der Spitzenreiter der Bezirksliga am Sonnabend um 19.30 Uhr in der Stormarnhalle auf den Regionalliga-Absteiger TSV Ellerau.

Die Ellerauer Damen, die jetzt in der schleswig-holsteinischen Oberliga spielen, sich da allerdings noch nicht wie erhofft in Szene setzen konnten und mit 5:9 Punkten nur den zehnten Tabellenplatz einnehmen, werden die noch immer ungeschlagenen Oldesloer Damen auf Herz und Nieren prüfen. Zuletzt zeigten sie mit einem 16:13-Erfolg über dem MTV Itzehoe auch aufsteigende Tendenz.

Dennoch gehen die Schützlinge von Trainer Ulli Meyer sicher nicht chancenlos in diese Auseinandersetzung mit dem klassenhöheren Gegner. Die Mannschaft hat sich vorgenommen, sich so teuer wie irgend möglich zu verkaufen und wenn die Truppe, anders als am letzten Wochenende beim knappen 24:23-Erfolg über den SV Todesfelde, über die gesamte Spielzeit konzentriert zur Sache geht, wird sie sich vor dem Gegner sicher nicht zu verstecken brauchen.

Fraglich ist beim VfL allerdings noch, ob Trainer Ulli Meyer die zur Zeit verletzten Spielerinnen Petra Payka, Wiebke Rickert und Andrea Hasenberg einsetzen kann. Sollte eine oder gar mehrere dieser Spielerinnen ausfallen, reduzieren sich die Chancen für die Stormarnerinnen natürlich erheblich. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 6.11.1981

 

Sonnabend, 7. November 1981

VfL Oldesloe – TSV Ellerau 20:14 (12:8)

Die VfL-Damen zogen sicher in die zweite Runde ein

Klarer 20:14-Erfolg gegen Oberligist Ellerau

(mth). … Die Damenmannschaft qualifizierte sich durch einen sicheren 20:14-Erfolg über Regionalliga-Absteiger TSV Ellerau den Einzug in die zweite Runde des Pokalwettbewerbs auf Landesebene.

Die Damen des VfL taten sich gegen den klassenhöheren TSV Ellerau nur in den ersten zwanzig Minuten ein wenig schwer. Bis dahin verlief das Spiel ziemlich ausgeglichen, aber als der VfL dann zu einem Zwischenspurt ansetzte, hatte der doch etwas enttäuschende Oberligist den Stormarner Damen kaum noch etwas entgegenzusetzen, so daß der VfL zur Halbzeit eine 12:8-Führung herauswerfen konnte.

Nach dem Seitenwechsel zog der VfL dann sogar auf 15:9 davon. Ein kleiner Zwischenspurt brachte die Ellerauerinnen dann zwar auf 13:15 heran, aber damit war dann auch das Pulver der Gäste schon verschossen. Der VfL hatte dagegen noch erheblich zuzusetzen und baute den Vorsprung bis zum Schlußpfiff wieder auf 20:14 aus.

Mit neun Treffern war Andrea Güldenpfennig einmal mehr die erfolgreichste Torschützin. Andrea Hasenberg (4), Susanne Paetz (3), Wiebke Rickert (2), Andrea Struppek und Margret Richter erzielten die übrigen Treffer. Außerdem kamen noch Gudrun Noack, Silke Lauschke, Kerstin Hennig, Jeanette Müller und Petra Payka zum Einsatz, wobei insbesondere Torhüterin Gudrun Noack durch eine Reihe von guten Paraden noch besonders zu gefallen wußte.

In der nächsten Runde treffen die Oldesloerinnen wiederum in der Stormarnhalle am 21. November nun auf den TSV Kronshagen. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 10.11.1981

 

Freitag, 13. November 1981

Für die VfL-Damen wird's ernst

(mth). … Die Damen-Bezirksliga-Mannschaft des VfL, die mit 12:0 Punkten souverän die Tabelle anführt, tritt am Sonnabend um 16 Uhr in der Meesenhalle in Lübeck gegen den FSV Lübeck an, der zu den ernsthaftesten Meisterschaftskonkurrenten der Oldesloerinnen zählt.

Kann die Truppe von Trainer Ulli Meyer aber ähnlich stark auftrumpfen, wie beim Pokalsieg am letzten Sonnabend gegen den Oberligisten Ellerau, trauen wir ihr auch in der Hansestadt ein erfolgreiches Abschneiden zu. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 13.11.1981

 

Sonnabend, 14. November 1981

FSV Lübeck – VfL Oldesloe 8:14 (3:9)

VfL-Damen sind wieder Spitze

Klarer 14:8-Sieg der Oldesloerinnen bei FSV Lübeck

(mth). Die Damenmannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe hat sich in der Bezirksliga die Tabellenspitze wieder zurückerobert, die sie ohnehin nur deshalb eingebüßt hatte, weil sie gegenüber anderen Mannschaften mit Spielen im Rückstand war. Beim FSV Lübeck siegten die Oldesloerinnen ganz überlegen mit 14:8.

Die Hansestädterinnen warfen in dieser Partie zwar das erste Tor, dann aber hatten sie für lange Zeit Sendepause. Acht Tore erzielte nun hintereinander der VfL und schon bei diesem 8:1-Vorsprung war die Partie für die Stormarnerinnen gelaufen.

Wenn es danach nicht in gleichem Trott weiterging, so lag das nicht nur daran, daß der VfL jetzt ein wenig zurückschraubte, sondern auch daran, daß der schwache Schiedsrichter nun völlig den Überblick verlor. Er verhängte nicht weniger als 15 (!!) Zeitstrafen – sieben gegen den VfL, acht gegen die Lübeckerinnen – und sorgte so für ein völlig zerrissenes Spiel. Die Lübeckerinnen konnten bis zur Halbzeit auf 3:9 verkürzen und bei diesem Sechs-Tore-Vorsprung für die Stormarnerinnen blieb es bis zum Schlußpfiff.

Für den VfL, der die Tabelle mit 14:0 Punkten vor VfL Bad Schwartau II (14:2), FSV Lübeck (14:4) und dem Möllner SV (10:2) anführt, erzielten Andrea Güldenpfennig (4), Susanne Paetz (3), Andrea Hasenberg, Wiebke Rickert (je 2), Petra Payka, Jeanette Müller und Andrea Struppek die Tore. Außerdem setzte Trainer Ulli Meyer noch die beiden Torhüterinnen Gudrun Noack und Birgit Horn sowie Margret Richter, Kerstin Hennig und Petra Butschkau ein. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 17.11.1981

 

Sonnabend, 21. November 1981

Viel Handball In der Stormarnhalle

(mth). In der Stormarnhalle kommt es am Wochenende zu zahlreichen Handballspielen mit Mannschaften des VfL Oldesloe. … Am Sonnabend um 17.30 Uhr will die Damen-Bezirksliga-Mannschaft versuchen, gegen die Lübecker Turnerschaft ihre Spitzenposition zu behaupten. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 21.11.1981

 

Sonnabend, 21. November 1981

VfL Oldesloe – Lübecker Turnerschaft II 20:5 (10:2)

Die VfL-Damen gehen ganz unbeirrt ihrer Wege

Klarer 20:5-Erfolg über LT II

(mth). Unbeirrt geht die Damenmannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe in der Bezirksliga ihren Weg. Auch die zweite Mannschaft der Lübecker Turnerschaft konnte in der Stormarnhalle erwartungsgemäß nicht den Siegeszug der Oldesloerinnen stoppen. Die Schützlinge von Trainer Ulli Meyer siegten sicher mit 20:5 (10:2) Toren.

Bis auf Jeanette Müller, die schon in der Anfangsphase mit einer Fußverletzung ausfiel, und Petra Butschkau, die mit einem Siebenmeter an der Lübecker Torsteherin scheiterte, konnten sich alle Feldspielerinnen an der Torausbeute beteiligen. Allen voran einmal mehr Andrea Güldenpfennig, die es auf acht Treffer brachte. Susanne Paetz (4), Andrea Hasenberg (3), Andrea Struppek, Margret Richter, Kerstin Hennig, Wiebke Rickert und Silke Lauschke teilten sich die restliche Ausbeute. Im Tor stand Gudrun Noack, die in der ersten Halbzeit kaum Arbeit hatte und im zweiten Spielabschnitt einen Siebenmeter parieren konnte.

Die VfL-Damen führen die Tabelle nunmehr mit 16:0 Punkten an vor dem FSV Lübeck, der es auf 14:4 Punkte gebracht hat. Der Möllner SV (12:2), VfL Bad Schwartau II (12:4) und MTV Henstedt (8:8) folgen auf den nächsten Plätzen. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 25.11.1981

 

Freitag, 27. November 1981

VfL-Handball …

(mth). … Sorgen hat die Damen-Bezirksliga-Mannschaft nicht. Sie führt ungeschlagen und ohne Punktverlust die Tabelle an und möchte ihre Siegesserie auch beim MTV Henstedt (Sonntag 16 Uhr) fortsetzen. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 27.11.1981

 

Sonntag, 29. November 1981

MTV Henstedt – VfL Oldesloe ausgefallen

(mth). … Die Damenmannschaft des VfL reiste vergeblich zum MTV Henstedt. Der angesetzte Schiedsrichter war nicht in der Halle erschienen, und da ein Ersatzmann nicht beschaffen worden war, mußte man unverrichteter Dinge wieder die Heimreise antreten. Dieses Spiel wird nun zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Der VfL konnte trotz des Spielausfalls seine Tabellenführung in der Bezirksliga nicht behaupten, kommt aber mit Terminen nun langsam in Verzug, da auch das für den nächsten Sonnabend ursprünglich vorgesehene Punktspiel gegen den Möllner SV – mit zwei Minuspunkten härtester Verfolger der Stormarnerinnen – ausfallen muß, da der VfL ein Pokalspiel gegen den Oberligisten TSV Breiholz (Sonnabend 17.30 Uhr in der Stormarnhalle) zu bestreiten hat. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.12.1981

 

Sonnabend, 5. Dezember 1981

Pokalspiel steht im Mittelpunkt

Schaffen die VfL-Damen noch einen Oberligisten?

TSV Breiholz Gegner in der Stormarnhalle

(mth). Die erfolgreiche Damenmannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe steht am Wochenende wieder einmal im Mittelpunkt des Handballgeschehens in der Stormarnhalle. Am Sonnabend treffen die Oldesloerinnen um 17.30 Uhr in der dritten Runde des DHB-Pokalwettbewerbs auf Landesebene auf die Oberliga-Vertretung des TSV Breiholz(bei Rendsburg).

Der Pokalwettbewerb verlief für die Schützlinge von Trainer Ulli Meyer bisher überaus erfolgreich. Nach Siegen über den Berliner SC und den MTV Henstedt auf Bezirksebene wurde in der ersten Runde auf Landesebene mit dem TSV Ellerau ein Oberligist ausgeschaltet und der nächste Gegner, TSV Kronshagen, hatte offensichtlich Angst vor der Mannschaft um Jugendnationalspielerin Andrea Güldenpfennig und gab sich kampflos geschlagen.

Die Stormarnerinnen rechnen sich gute Chancen aus, nun mit dem TSV Breiholz einen weiteren Oberligisten auszuschalten. Der Gegner liegt in der Oberliga nur auf dem elften Tabellenplatz und verlor zuletzt gegen eben jenen TSV Ellerau, den der VfL in der ersten Runde auf Landesebene ausschaltete. Für die Oldesloer Handballfreunde wird dieser interessante Vergleich zwischen dem ungeschlagenen Bezirksliga-Tabellenführer und dem Oberligisten sicherlich wieder ein Leckerbissen. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 5.12.1981

 

Sonnabend, 5. Dezember 1981

VfL Oldesloe – TSV Breiholz 26:16 (13:8)

Oldesloer Damen überfuhren auch Oberligisten Breiholz

(mth). Auch Oberligist SV Breiholz war in der dritten Runde des Pokalwettbewerbs auf Landesebene keine zu hohe Hürde für die Damenmannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe. Die Mannschaft von Trainer Ulli Meyer landete einen jederzeit ungefährdeten 26:16-Erfolg und zog damit in die letzte Runde des Wettbewerbs auf Landesebene ein. Hier trifft der VfL am 19./20. Dezember auf BW Wittorf (wiederum in eigener Halle) und sollte er auch dieses Spiel noch erfolgreich überstehen, greift er in den Wettbewerb auf norddeutscher Ebene ein und bekommt eventuell, sofern ihm das Pokallos hold ist, einen Regionalligisten vorgesetzt.

In der Begegnung in der Stormarnhalle gingen die Breiholzerinnen zwar mit 1:0 in Führung, dann aber drehten die Oldesloerinnen auf, warfen sieben Tore hintereinander und sorgten damit schon für eine Vorentscheidung. Die Gäste kamen dann zwar zwischenzeitlich noch einmal wieder besser ins Spiel und verkürzten über 5:7, 6:8 den Vorsprung bis auf 8:9, aber bis zur Halbzeitpause war der VfL, ihm eine ganze Reihe von herrlichen Toren gelangen, schon wieder auf 13:8 davongezogen.

Nach dem Seitenwechsel erzielten die Oldesloerinnen, die wohl eines ihrer besten Spiele in dieser Saison lieferten, dann wieder sieben Tore hintereinander und beim Spielstand von 20:8 war natürlich alles gelaufen. Trainer Ulli Meyer konnte es sich nun leisten, fast alle Spielerinnen seiner Stammbesetzung auszuwechseln, ohne daß deswegen der Vorsprung noch in Gefahr geriet. Am Ende hatten die Stormarninnen schließlich mit 26:16 gewonnen.

Bis auf die beiden Torhüterinnen Gudrun Noack und Birgit Horn und Petra Butschkau waren alle eingesetzten VfL-Spielerinnen am Torsegen beteiligt. Andrea Güldenpfennig schoß dabei mit acht Treffern wieder einmal den Vogel ab. Andrea Hasenberg (6), Susanne Paetz (4), Jeanette Müller (3), Margret Richter, Silke Lauschke, Petra Payka, Wiebke Rickert und Andrea Struppek besorgten die restlichen Treffer. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 9.12.1981

 

Freitag, 18. Dezember 1981

VfL-Damen: Bei Sieg über Wittorf winken sehr attraktive Gegner

Die Truppe von Trainer Meyer will im Pokal noch hoch hinaus

(mth). Nach der Pause am letzten Wochenende greifen an diesem Wochenende auch die drei ranghöchsten Mannschaften der Handballabteilung des VfL Oldesloe wieder in das Pflichtspielgeschehen ein.

Am Sonnabend um 17.30 Uhr trifft in der Stormarnhalle die Damenmannschaft in der vierten und letzten Runde des Pokalwettbewerbs auf Landesebene auf Blau-Weiß Wittorf. Nachdem der VfL zuletzt mit TSV Ellerau und TSV Breiholz zwei Oberligisten aus dem Wettbewerb geworfen hat, gilt er natürlich auch gegen den klassengleichen Gegner, die Wittorferinnen spielen in der Bezirksliga Ost, als Favorit.

Aber auch die VfL-Damenmannschaft wird gut daran tun, ihren Gegner nicht zu unterschätzen. Beim 14:10-Erfolg in der dritten Runde des Pokalwettbewerbs beim TSV Jörl jedenfalls hinterließen die Wittorferinnen einen wesentlich besseren Eindruck als die beiden Oberligisten. Dennoch trauen wir der Truppe von Ulli Meyer, der voraussichtlich seine stärkste Besetzung aufbieten kann, die in den letzten Spielen kaum ernsthaft geprüft wurde, und gewiß noch Reserven hat, einiges zu.

Der Anreiz für dieses Spiel ist nicht gering, denn der Sieger qualifiziert sich für die erste Runde des Pokalwettbewerbs auf Regionalebene und da könnten höchst attraktive Gegner auf die Oldesloerinnen zukommen. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 18.12.1981

 

Sonnabend, 19. Dezember 1981

VfL Oldesloe – Blau-Weiß Wittorf 20:13 (10:6)

VfL-Damen im Pokal weiter

(mth). … Die Damenmannschaft zog mit einem sicheren 20:13-Erfolg über Blau-Weiß Wittorf in die erste Runde des Pokalwettbewerbs auf Regionalebene ein. …

Die Damen des VfL hatten gegen den klassengleichen Gegner Blau-Weiß Wittorf in der vierten Runde des Pokalwettbewerbs auf Landesebene erheblich mehr Widerstand zu überwinden als in den beiden Runden zuvor gegen die Oberligisten aus Ellerau und Breiholz. Dennoch war der Sieg für die Oldesloerinnen, die ständig in Führung lagen, eigentlich nie ernsthaft in Gefahr. Ein wenig kritisch wurde es nur einmal kurz nach der Halbzeit, als der 10:6-Pausenvorsprung binnen kurzer Zeit auf 11:10 schmolz. Als sich der VfL dann aber wieder zusammenriß, waren die Fronten schnell wieder geklärt und in den Schlußminuten konnte es sich Trainer Ulli Meyer dann sogar erlauben, mehrere Spielerinnen seiner Stammformation gleichzeitig auf die Bank zu setzen, ohne daß deshalb der sichere Vorsprung noch einmal in Gefahr geriet.

Die Tore für den VfL teilten sich Andrea Güldenpfennig (8), Andrea Hasenberg, Susanne Paetz (je 3), Jeanette Müller (2), Silke Lauschke, Wiebke Rickert, Margret Richter und Petra Butschkau. Außerdem kamen noch die Torhüterinnen Gudrun Noack und Birgit Horn sowie Petra Payka und Kerstin Hennig zum Einsatz.

Die erste Runde auf Regionalebene wird am 16. Januar ausgetragen. Gegner und Spielort stehen dafür noch nicht fest. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 22.12.1981

 

Donnerstag, 31. Dezember 1981

VfL-Damen erwarten mit Mölln den härtesten Verfolger

(mth). Nur kurz währt für die erste Damen- und Herrenmannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe die Punktspielpause über die Festtage. Bereits am kommenden Sonntag müssen beide Mannschaften in ihren Bezirksligen wieder ran. Die Oldesloer Damen genießen dabei Heimrecht in der Stormarnhalle, während die Herren nach Ratekau reisen müssen.

Gegner der VfL-Damen ist am Sonntag um 15 Uhr mit dem Möllner SV ausgerechnet die Mannschaft, die mit der Truppe von Trainer Ulli Meyer bislang noch am besten mithalten konnte. Der VfL führt die Tabelle zur Zeit mit 18:0 Punkten an, die Möllnerinnen haben die gleiche Anzahl von Pluspunkten erreicht, haben aber auch schon zwei Minuspunkte auf dem Buckel.

Beide Mannschaften haben sich im bisherigen Verlauf der Saison noch nicht gegenübergestanden, obwohl eigentlich schon die Rückrunde eingeläutet ist. Aber die Oldesloerinnen sind, vor allem wegen ihres erfolgreichen Abschneidens im Pokalwettbewerb mit ihren Punktspielen ein wenig in Rückstand geraten.

Eigentlich hatte auch die Begegnung gegen die Möllnerinnen schon auf dem Programm gestanden, mußte aber wegen der Pokalverpflichtungen verschoben werden. So sehr man natürlich sich beim VfL über das erfolgreiche Abschneiden im Pokal freut – für die erste Runde auf Regionalebene Mitte Januar hofft man auf einen möglichst attraktiven Gegner in der Stormarnhalle – so sehr steht aber auch fest, daß die Punktspiele in der Bezirksliga eindeutig Vorrang genießen müssen, denn im Pokal ist zwar das Image aufzubessern, der angestrebte Aufstieg in die schleswig-holsteinische Oberliga aber läßt sich natürlich nur über ein erfolgreiches Abschneiden in der Bezirksliga erreichen.

Und bislang hat die Truppe um Mannschaftsführerin Andrea Hasenberg und Jugendnationalspielerin Andrea Güldenpfennig in dieser Beziehung ja auch nichts anbrennen lassen. Auch wenn die Mannschaft nicht in allen Spielen Glanzleistungen ablieferte – wer wollte das nach dem Exodus inmitten der Saison (mehrere Stammspielerinnen verließen bekanntlich Knall auf Fall, kaum hatte die Saison richtig begonnen, den Verein) auch verlangen – so hat sie dennoch alle Spiele mit Erfolg überstanden und lief eigentlich nie Gefahr, auch nur einen Punkt abzugeben.

Kann die Truppe von Trainer Ulli Meyer nun am Sonntag auch noch den Möllner SV schlagen, darf sie der zweiten Saisonhälfte mit großer Gelassenheit entgegensehen. Sie hätte dann, wenigstens nach Minuspunkten gerechnet, vor allen anderen Mannschaften einen Vorsprung von mindestens vier Punkten, und könnte sich dann sogar den einen oder anderen Ausrutscher leisten, ohne deshalb den Spitzenplatz in Gefahr zu bringen.

Aber vor den Preis haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt, und davon werden die Oldesloerinnen gegen den Möllner SV sicher eine Menge vergießen müssen, denn die Möllnerinnen stehen nicht von ungefähr so weit oben in der Tabelle und müssen in jedem Fall sehr ernst genommen werden.

Dennoch: Mit der nötigen Zuschauerunterstützung trauen wir den Oldesloer Damen, von denen wir in den meisten ihrer Spiele den Eindruck hatten, sie hätten, wenn es hart auf hart käme, noch einiges zuzusetzen, auch gegen den ärgsten Verfolger einen Sieg zu, zumal Trainer Ulli Meyer voraussichtlich auf sämtliche seiner Stammspielerinnen zurückgreifen kann. …

STORMARNER TAGEBLLATT vom 31.12.1981

Joomla template by a4joomla