Freitag, 27. Januar 1984
(mth). … Auswärts muß auch die Oberliga-Mannschaft der weiblichen A-Jugend antreten, deren letztes Punktspiel schon geraume Zeit zurückliegt. Die Truppe von Trainer Horst Leihe tritt am Sonnabend um 17.45 Uhr beim derzeitigen Spitzenreiter KSV Holstein Kiel an. Normalerweise wird es für den VfL gegen diesen Gegner nicht viel zu erben geben, aber vielleicht wächst die Mannschaft, die eigentlich das Zeug hätte, in der Spitzengruppe mitzuspielen statt im Mittelfeld, ja wieder einmal über sich hinaus.
STORMARNER TAGEBLATT vom 27.12.1983
Sonnabend, 28. Januar 1984
Holstein Kiel – VfL Oldesloe wJA 23:23
(st). Die Kielerinnen, die mit als Meisterschaftsfavoriten anzusehen sind und nicht weniger als sechs Landesauswahlspielerinnen in ihren Reihen haben, begannen sofort mit viel Übersicht und Spielwitz. Nach fünf Minuten führte Holstein Kiel mit 3:0 und nach zwölf Minuten 8:5. Die VfL-Mädchen konnten zum erstenmal zum 2:2 ausgleichen, um dann in ihrer stärksten Phase bis zur Pause mit 15:12 in Führung zu gehen.
Für die verletzte Torhüterin Anja Gerth stand in der zweiten Spielhälfte Doris Ohlhöft zwischen den Pfosten, Holstein Kiel kam jetzt besser ins Spiel. Steffi Bernecker und Kirstin Timm wurden kurz gedeckt. Kiel konnte immer wieder ausgleichen. Beim Stande von 23:23 bekam der VfL in der Schlußsekunde noch einen Siebenmeter zugesprochen. Die ausgezeichnete Kieler Torhüterin konnte den Wurf halten. So blieb es in dem spannenden und hochklassigen Oberligaspiel beim gerechten Unentschieden. Sämtliche Kieler Treffer wurden von den Auswahlspielerinnen erzielt.
Für den VfL spielten: Kirstin Timm (4 Tore), Steffi Bernecker (9), Katja Sachse (2), Susanne Pommerening (7), Bettina Kreidenberg (1), Eike Fröhlich, Marion Leihe, Dörte Knickrehm und Martina Gliewe.
STORMARNER TAGEBLATT vom 31.1.1984
Freitag, 3. Februar 1984
Schwere Auswärtsaufgabe für die VfL-Mädchen
(mth). Nur Auswärtsspiele haben am Wochenende die Handballmannschaften des VfL Oldesloe zu bestreiten. Insgesamt stehen dabei nur sechs Spiele auf dem Programm. Mit von der Partie sind auch zwei der drei leistungshöchsten VfL-Teams, die Herren und die weibliche A-Jugend, die beide vor fast unlösbaren Aufgaben stehen. …
Nicht gerade In der Favoritenrolle ist auch die weibliche A-Jugend des VfL am Sonntag um 15 Uhr beim VfL Bad Schwartau, Die Schwartauerinnen liegen – punktgleich mit Spitzenreiter TSV Tarp – auf dem zweiten Platz und gelten als heißer Anwärter auf den Meistertitel. Der VfL ist als Fünfter aus dem Meisterschaftsrennen inzwischen wohl ausgeschieden.
Die Truppe von Trainer Horst Leihe, die ein paar unnötige und ein paar unglückliche Punktverluste im Verlauf der Saison hinnehmen mußte, scheint uns bislang ein wenig unter Wert abgeschnitten zu haben. Das Remis am letzten Wochenende bei Holstein Kiel zeigte wieder einmal, daß die Truppe eigentlich zu mehr fähig Ist. Kommt sie so richtig in Spiellaune, halten wir auch in Bad Schwartau eine Überraschung nicht für ausgeschlossen.
STORMARNER TAGEBLATT vom 3.2.1984
Sonntag, 4. Februar 1984
VfL Bad Schwartau – VfL Oldesloe wJA 18:21 (9:7)
(mth). … Gesteigert hat sich in den letzten Spielen die Oberliga-Mannschaft. Eine Woche nach dem imponierenden Unentschieden bei Holstein Kiel gelang am Wochenende nun beim VfL Bad Schwartau, der zuvor immerhin auf dem zweiten Tabellenplatz lag, sogar ein 21:18-Erfolg. Schade, daß die Mannschaft schon so viele Punkte unnötig verloren hat, sie könnte sonst im Meisterschaftskampf noch ein ernstes Wort mitreden.
Der Aufwärtstrend der Oldesloerinnen, der sich am letzten Sonntag schon in Kiel zeigte, konnte auch in Bad Schwartau fortgesetzt werden. Allerdings zeigten sich in der ersten Halbzeit noch einige Schwächen in der Abwehr und im Torwurf. Bis zur 25. Minute konnte keine Mannschaft deutlich in Führung gehen. Nach dem 7:7 erzielten die Schwartauerinnen zwei Treffer in Folge zum Pausenstand von 9:7 für die Gastgeberinnen.
Der Favorit konnte nach dem Seitenwechsel sogar auf 12:9 erhöhen. Dieser Treffer war das Signal für die Oldesloer Mädchen. Endlich wurde in der Abwehr und im Angriff konzentriert gespielt. Das Tempo wurde nochmals gesteigert. Mit dem Anschlußtreffer in der 44. Minute zum 12:13 folgten weitere fünf Tore in Folge. Bis fünf Minuten vor dem Spielende wurde ein beruhigender 21:15-Vorsprung herausgespielt. Die Schwartauerinnen konnten in der Schlußphase nur noch eine Resultats-verbesserung zum 18:21 erreichen.
Für den VfL spielten: Eike Fröhlich, Marion Leihe, Steffi Bernecker (1 Tor), Martina Gliewe, Katja Sachse (3), Dörte Knickrehm (3), Susanne Pommerening (5), Kirstin Timm (8) und die beiden Torhüterinnen Doris Ohlhöft und Anja Gerth.
STORMARNER TAGEBLATT vom 7.2.1984
Freitag, 10. Februar 1984
(mth). … Reisen muß am Wochenende wieder die Oberliga-Mannschaft der weiblichen A-Jugend-, die am Sonntag um 16.15 Uhr beim TSV Nord Harrislee antritt. Die Mannschaft von Trainer Horst Leihe war zuletzt großartig in Schwung gekommen, so daß sie auch beim derzeitigen Tabellenzweiten sicherlich nicht chancenlos ist. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 10.2.1984
Sonntag, 12. Februar 1984
TSV Nord Harrislee – VfL Oldesloe wJA 21:321 (12:0)
(mth). … Die junge VfL-Truppe hatte es beim Tabellenzweiten in Harrislee sehr schwer. Sie führte lediglich in der Anfangsphase zum 3:2 und 4:3. Dann warf Harrislee die Tore. Pausenlos fabrizierten die Oldesloerinnen Abspielfehler. Die Gastgeberinnen nutzten diese Gelegenheiten zu zahlreichen Tempogegenstößen und führten kurz vor der Halbzeit mit 12:7. Dörte Knickrehm (8:12) und die überragende Steffi Bernecker erzielte mit dem Halbzeitpfiff das 9:12.
Für den verhinderten Trainer Horst Leihe betreute Ulli Meyer die Mannschaft in Harrislee. Er setzte jetzt alles auf eine Karte. Die VfLerinnen konnten auf 12:14 verkürzen, mußten aber wieder einen Rückstand (12:17) und neun Minuten vor dem Spielende sogar das 14:19 hinnehmen. Die Mannschaft kämpfte bis zum Umfallen und konnte erstmals zum 20:20 wieder ausgleichen.
Dann wurde es dramatisch, als Susanne Pommerening beim Stand von 20:21 einen Siebenmeter nicht verwandeln konnte. Dennoch gelang Steffi Bernecker der Ausgleich (21:21). Der unsicher wirkende Schiedsrichter gab fünf Sekunden vor dem Schlußpfiff einen Siebenmeter für Harrislee. Bei beiden Mannschaften betrachtete man diese Entscheidung mit großem Kopfschütteln. VfL-Torhüterin Doris Ohlhöft brachte das Kunststück fertig und hielt den Strafwurf. Sie rettete dem VfL somit einen Punkt.
In der Mannschaft spielten außerdem: Kirstin Timm (4 Tore), Katja Sachse (1), Bettina Kreidenberg (1), Martina Gliewe, Anja Gerth, Dörte Knickrehm (3), Eike Fröhlich, Susanne Pommerening (4/1), Marion Leihe und Steffi Bernecker (9).
STORMARNER TAGEBLATT vom 15.2.1984
Freitag, 17. Februar 1984
(mth). … Der weiblichen A-Jugend ist nach den zuletzt glänzenden Leistungen beim abstiegsgefährdeten TSV Büsum ein leichter Sieg zuzutrauen.
STORMARNER TAGEBLATT vom 17.2.1984
Sonnabend, 18. Februar 1984
TSV Büsum – VfL Oldesloe wJA 16:26 (5:10)
Erfolg für weibliche A-Jugend des VfL Oldesloe
(mth). Die drei leistungshöchsten Mannschaften der Handballabteilung des VfL Oldesloe kamen am Wochenende durchweg zu Erfolgen. Am leichtesten fiel dabei erwartungsgemäß der seit Wochen in hervorragender Form befindlichen weiblichen A-Jugend der Erfolg. Beim abstiegsgefährdeten TSV Büsum gewannen die Oldesloerinnen, die in der Tabelle weiterhin Fünfter sind, mit 26:16. …
Die Gastgeberinnen konnten nur bis zum Spielstand von 3:3 nach ungefähr zehn Minuten mithalten. Dann dominierte ganz eindeutig die Oldesloer Mannschaft. Obwohl die stärkste Werferin, Steffi Bernecker, in kurze Deckung genommen wurde, konnten die Stormarner Mädchen ihren Vorsprung fast nach Belieben herauswerfen. Trotz der engen Deckung war Steffi Bernecker mit acht Treffern die herausragende Werferin. Die weiteren Treffer erzielten Dörte Knickrehm (7/2), Kirstin Timm (4), Bettina Kreidenberg, Martina Gliewe (je 3) und Marion Leihe. Außerdem kamen noch die armverletzte Susanne Pommerening (mit ein paar Kurzeinsätzen), Eike Fröhlich und die Torhüterinnen Doris OhIhöft und Anja Gerth zum Einsatz.
STORMARNER TAGEBLATT vom 21.2.1984
Freitag, 2. März 1984
Dichtgedrängtes Programm für die VfL-Handballer
(mth). … Die weibliche A-Jugend, die zuletzt in so hervorragender Form war, erwartet TSV Riemann Eutin am Sonnabend um 16 Uhr. In den letzten Jahren ist diese Paarung stets das absolute Schlagerspiel in der A-Jugend-Oberliga gewesen, denn in den letzten sechs Jahren schafften ausschließlich diese beiden Vereine die Meisterschaft.
Diese Serie wird nun mit Gewißheit enden. Die Eutinerinnen sind ganz ins Tabellenmittelfeld abgesackt und auch den VfL kann man wegen vieler Punktverluste im Herbst nicht mehr zu den Titelaspiranten zählen. In den letzten Wochen allerdings war die Truppe von Trainer Horst Leihe so stark, daß wir ihr auch gegen TS Riemann einen Sieg zutrauen. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 2.3.1984
Sonnabend, 3. März 1984
VfL Oldesloe wJA – Riemann Eutin 21:17 (12:9)
(hm/mth). ... Die weibliche A-Jugend unterstrich mit einem 21:27-Erfolg über TS Riemann Eutin ihre derzeit gute Form. Die Mannschaft hat es durchaus noch in der Hand, den fünften Tabellenplatz noch erheblich zu verbessern. Für ein Eingreifen in den Meisterschaftskampf allerdings kommt der Schlußspurt wohl zu spät.
Der Sieg der Oldesloerinnen war eigentlich vorauszusehen. Das Spiel vor 50 Zuschauer glich mehr einem Experimentierspiel als einem Punktspiel, nachdem der VfL Mitte der ersten Halbzeit mit 10:4 Toren in Führung ging. Bis dahin lief für Trainer Horst Leihe alles wie am Schnürchen: Schnelles Angriffsspiel, geschicktes Anspiel an Kreisläuferin Susanne Pommerening und gute Tore aus der zweiten Reihe von Stefanie Bernecker und Kirstin Timm.
Doch dann wurde ausgewechselt und umgestellt. Dörte Knickrehm übernahm die ungewohnte Kreisläuferposition, Marion Leihe kam als Linksaußen und Martina Gliewe spielte auf Steffi Berneckers Position. Zusätzliche Beeinträchtigung brachte eine schwache Schiedsrichterleistung, die den Eutinerinnen zahlreiche unverständliche Siebenmeter einbrachte. So hieß es zur Halbzeit nur noch 12:9.
Gleich zu Anfang der zweiten Halbzeit flog Steffi Bernecker wegen Meckerns für zwei Minuten „raus“. In Unterzahl war es dann unmöglich, wie erhofft, den Vorsprung auszubauen. Vielmehr wurde es nun noch einmal kritisch, als nach zehn Minuten die Eutinerinnen den 14:14-Ausgleich schafften. Kirstin Timm, die selbst vier Tore warf und mit einem Heber nach einem Alleingang die Eutiner Torhüterin „verladen“ konnte, spielte oft verdeckt Susanne Pommerening am Kreis an, die in dieser Phase drei Tore hintereinander erzielte. Linksaußen Dörte Knickrehm steigerte ihre Leistung und warf außer einigen Siebenmetern wertvolle Abpraller-Tore.
Doris Ohlhöft hielt zwei Siebenmeter und bot auch sonst einen guten Rückhalt. Insgesamt wirkten die Oldesloerinnen robuster und technisch versierter gegen die verhalten spielenden Gegnerinnen.
Mit fünf Treffern, davon zwei Siebenmeter, war Dörte Knick-rehm erfolgreichste Torwerferin beim VfL. Auf je vier Treffer brachten es Stefanie Bernecker, Susanne Pommerening und Kirstin Timm. Katja Sachse und Martina Gliewe teilten sich mit je zwei Treffern die restliche Ausbeute.
STORMARNER TAGEBLATT vom 5.3.1984
Freitag, 16. März 1984
(mth). … Zu spät, um im Kampf um die Meisterschaft mitzumischen, ist die A-Jugend-Oberliga-Mannschaft (weiblich) des VfL In Form gekommen. Seit vielen Spielen sind die VfL-Mädchen nun aber in hervorragender Verfassung und zu einem Ehrenplatz hinter dem als Meister schon feststehenden KSV Holstein Kiel wird es sicher noch reichen. Dazu soll auch ein Heimsieg über TS Kaltenkirchen beitragen. Das Spiel gegen die Kaltenkirchenerinnen findet am Sonntag ab 15 Uhr in der Stormarnhalle statt. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 16.3.1984
Sonntag, 18. März 1984
VfL Oldesloe wJA – Kaltenkirchener TS 31:18 (16:11)
(mth). … Einen Rekordsieg verbuchte die Oberliga-Mannschaft der weiblichen A-Jugend, die TS Kaltenkirchen mit 31:18 besiegte. Nur in der ersten Viertelstunde hatten die VfLerinnen Probleme mit den Gäste-Spielerinnen. Sie lagen 1:2, 2:4 und 4:6 zurück. Auch noch nach zwanzig Minuten führte Kaltenkirchen mit 8:6. Doch dann drehte der VfL den Spieß um. Sieben Tore in Folge brachten eine 13:8-Führung. Torhüterin Anja Gerth konnte einen Siebenmeter halten.
Nach dem Pausenstand von 16:11 waren die VfLerinnen ihrem Gegner in der zweiten Spielhälfte in allen Belangen weit überlegen. Innerhalb von 15 Minuten erhöhten sie auf 24:12. Spielerisch und konditionell brachen die Gäste aus Kaltenkirchen jetzt völlig ein. Über ein 29:15 kamen die Oldesloerinnen zu einem 31:18 und damit zum höchsten Saisonsieg.
Im Tor spielten je eine Halbzeit Anja Gerth und Doris Ohlhöft, im Feld: Martina Gliewe (3), Dörthe Knickrehm (6/1), Kirstin Timm (3), Steffi Bernecker (9), Susanne Pommerening (10), Eike Fröhlich, Bettina Kreidenberg, Marion Leihe und Katja Sachse.
STORMARNER TAGEBLATT vom 20.3.1984
Freitag, 23. März 1984
(mth). … Vor den VfL-Damen tritt am Sonnabend um 15 Uhr (ebenfalls in der Stormarnhalle) die weibliche A-Jugend-Oberliga-Mannschaft zum Nachholspiel gegen den TSV B'üdelsdorf an. Die Truppe von Trainer Horst Leihe ist leider ein wenig zu spät in Form gekommen, um ganz an der Tabellenspitze mitmischen zu können. In den letzten Wochen hat sich die Mannschaft aber zu glänzender Form gesteigert, so daß gegen Schlußlicht TSV Büdelsdorf, der als Aufsteiger die ganze Saison über sieglos geblieben ist, mit einem neuerlichen Rekordsieg zu rechnen ist.
STORMARNER TAGEBLATT vom 23.3.1984
Sonnabend, 24. März 1984
VfL Oldesloe wJA – Büdelsdorfer TSV 38:17 (20:4)
(mth). … Deutlich machte es die weibliche A-Jugend, die in ihrem letzten Saisonspiel Schlußlicht TSV Büdelsdorf mit 38:17 (Oberliga-Rekord) bezwang und damit noch auf den vierten Platz kletterte. … Die Partie in der Stormarnhalle nahm einen außerordentlich einseitigen Verlauf. Zwischen den beiden Mannschaften bestand mehr als ein Klassenunterschied und hätte der VfL konzentriert von Anfang bis zum Ende durchgespielt, wäre der Sieg mit Sicherheit noch wesentlich klarer ausgefallen. Aber auch so reichte es ja zu einem neuen Oberliga-Rekord.
Man wußte zeitweilig als Betrachter dieser Partie nicht, was man mehr bewundern sollte: Den Torhunger der VfL-Mädchen, oder die Tapferkeit und Fairneß der Büdelsdorfer Mädchen, die trotz der hoffnungslosen Unterlegenheit nie aufsteckten oder sich gar zu überhartem Spiel hinreißen ließen.
Am Torsegen waren alle VfL-Feldspielerinnen beteiligt. Darauf wurde das Spiel auch besonders angelegt. Die Treffer im einzelnen erzielten: Susanne Pommerening (9), Stefanie Bernecker (8), Kirstin Timm (7), Eike Fröhlich (4), Dörte Knickrehm (3), Katja Sachse, Bettina Kreidenberg, Marion Leihe (je 2) und Martina Gliewe. Im Tor wechselten sich Doris Ohlhöft und Anja Gerth ab.
Nach Spielschluß wurden Susanne Pommerening, Kirstin Timm und Eike Fröhlich von der Mannschaftsführung und der Abteilungsleitung mit Blumen aus der A-Jugend verabschiedet. Sie müssen in der kommenden Saison in der Damenklasse spielen, wobei bei Elke Fröhlich schon sicher ist, daß sie es nicht in Oldesloe tun wird.
STORMARNER TAGEBLATT vom 27.3.1984
Sonntag, 15. April 1984
VfL-A-Jugend war beim Turnier in Bad Schwartau hoch überlegen
(st). Beim diesjährigen Pokalturnier des VfL Bad Schwartau für die weibliche Handball-A-Jugend trafen die Oldesloerinnen im ersten Spiel auf den TSV Travemünde. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte diese Mannschaft sicher mit 12:7 geschlagen werden. Im Spiel gegen Gastgeber VfL Bad Schwartau führten die VfL-Mädchen bis zur Pause knapp mit 5:4 und konnten sich erst in der zweiten Halbzeit sicher mit 13:7 absetzen.
Gegen die Lübecker Turnerschaft landete die junge VfL-Truppe einen hohen 19:8-Sieg. Auch der TSV Süsel bereitete dem VfL keine großen Probleme. Nach neun Minuten war bereits ein 10:0-Vorsprung herausgeworfen, ehe dem TSV das erste Gegentor gelang. Der VfL setzte sich sicher mit 19:2 durch.
In allen Spielen probierte Trainer Horst Leihe verschiedene Deckungs- und Angriffsvarianten aus. Auch im letzten Spiel gegen den Oldenburger SV gaben die Oldesloerinnen das Heft nicht aus der Hand und gewannen hoch mit 14:3.
Mit 10:0 Punkten und 77:27 Toren wurden die VfL-Mädchen überlegen Turniersieger. Die aus der eigenen weiblichen Jugend B kommenden Spielerinnen Kerstin Brunnthaler (7 Tore), Anja Danger (7) und Susanne Schwarz (1) hatten einen guten Einstand in der WJA. Mit guten Leistungen standen auch Doris Ohlhöft und Anja Gerth im Oldesloer Tor.
Zur Erfolgsmannschaft gehörten auch Stefanie Bernecker (15 Tore), Dörte Knickrehm (16), Bettina Kreidenberg (7), Katja Sachse (5), Martina Gliewe (9) und Marion Leihe (10).
STORMARNER TAGEBLATT vom 18.4.1984
